Huhuuu!

Oder aus der Reihe: lustige finnische Strassenschilder.

schild

“Achtung dünnes Eis!” (Verursacht durch das neue Heizkraftwerk am See.)

Seit gestern ist das Eis allerdings so dünn, dass man es gar nicht mehr sieht :-)

Wer genau hinschaut sieht einen kleinen weissen Fleck am Horizont: das erste Segelboot! Per Definition ist jetzt Sommer. Deswegen habe ich mich heute Morgen auch ganz bestimmt nur verguckt, als es so aussah als ob alles wieder weiss ware.

 

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Typische Rundmail an einem biologischen Institut, II

Hallo,

ich habe kürzlich Wachsmottenlarven für meine Kröten bestellt, aber leider sind sie zu gross für die Kröten zum Essen. Wenn jemand von euch Tiere hat, die sich über einen leckeren Snack freuen würden, dann gebt doch Bescheid.

E.

Nummer I

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Kindergeburtstag

  • Das schönste am Kindergeburtstag ist für mich die Vorbereitung. Es macht mir Mordspass Schatzsuchen auszudenken, Spiele rauszusuchen, zu malen, backen, machen. In diesem Jahr konnte ich endlich den Kuchen ausprobieren, den ich vor zwei Jahren bei Frau Brüllen gesehen habe und der mir seither nicht aus dem Kopf wollte. Ringelschwänzchen formen, herrlich!oink
  • Die Kinder haben nur die Schweine, etwas Zaun und Schlamm (Kakka! Hahaaa! Sechsjährige…) gegessen. Aber die Chips, Gummibärchen und das Obst (!) waren innerhalb sehr kurzer Zeit verschwunden, genau wie im letzten Jahr.
  • Die Durchführung an sich ist dann eher nicht so mein Fall. Das liegt aber eher an der Sprache. Inzwischen haben uns die Kinder aber alle öfter mal ohne Geburtstag besucht und sich wohl an unser komisches Finnisch gewöhnt. Ausserdem… Beispielsweise die Schatzkarte, bei der 22 von 25 Puzzleteilen fehlten, brauchte ich nur kurz hoch zu halten und schon stoben die Kinder in alle Richtungen davon um zu suchen. Und wieder habe ich sie unterschätzt, in gefühlten Sekunden hatten sie alle Teile gefunden und zusammengesetzt.puzzle
  • Wir hatten 8 Mädchen zu Besuch (die Vorstellung Jungs einzuladen findet das Räupchen vollkommen absurd). Alle Versuche im Vorfeld ihr die eine oder andere auszureden schlugen fehl. Also gut. Tatsächlich wurde es ihr selbst aber 10 Minuten vor Ende irgendwie alles zu viel, und sie wünschte sich die Feier sei nun vorbei. Kein Wunder, so aufgeregt wie sie den ganzen Tag und erst recht während der Feier war. Für uns machten ein paar mehr oder weniger dann eigentlich keinen Unterschied. In Ermangelung an so vielen Stühlen gab es eben Picknick.picknick
  • Im letzten Jahr fand ich es schade, dass alle Geschenke im allgemeinen Ankunftstrubel aufgerissen und gar nicht richtig gewürdigt wurden. In diesem Jahr also mit Flaschendrehen. Oben im Hintergrund sieht man die zwei neuen Barbies, die gestern hier einzogen und seither nicht mehr von Räupchens Seite gewichen sind. Gemeinsam mit der Kuschelkatze, die beim Auspacken ein kollektiv gehauchtes “Oiii ihana!” verursachte. Es gab aber auch noch richtig tolle Geschenke :)
  • Die Idee T-Shirts zu bemalen hatte ich von meiner Schwester. Das war total schön (obwohl zuerst “Das ist aber kein richtiger Schatz!” beanstandet wurde) und tatsächlich kamen alle dabei kurz zur Ruhe. Meine Befürchtung mit nur 12 Farbstiften gäbe es Gerangel und Streit war auch völlig unbegründet. Das ist wohl dem Kindergarten zu verdanken, dass jede geduldig gewartet hat wenn die benötigte Farbe gerade nicht frei war und alle unaufgefordert “Soundsofarbe ist jetzt frei!” verkündet haben, sobald sie einen Stift nicht mehr brauchten. Richtige Kunstwerke sind das geworden (Seht ihr den Frosch ganz links? Ist der nicht grossartig?).bemalen
  • Das geplante Programm, von dem ich schon befürchtet hatte wir würden es in zwei Stunden nicht schaffen, war nach genau 60 Minuten absolviert. Und dann wurden im Chor mehr Spiele gefordert. Der Iso und ich sahen uns kurz ratlos an, aber dann fiel uns Stuhlpolonaise ein. Als die Eltern zum Abholen kamen waren alle Kinder nass geschwitzt.
  • Wie sagte die eine Mutter beim Gehen? Das Glas Wein habt ihr euch jetzt verdient! Tatsächlich sanken wir alle aufs Sofa und verharrten dort quasi auch heute den ganzen Tag. Kindergeburtstag ist furchtbar anstrengend und furchtbar schön.
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Sechs

Letzte Nacht konnte ein gar nicht mehr so kleines Mädchen sehr schlecht schlafen. Unter anderem beschäftigte sie die Frage wie das eigentlich vor sich ginge mit den Zahlen. Ob die in einem drin sind und wie dann aus der 5 die 6 wird. Ob die sich ineinander verwandeln oder ob da alle Zahlen sind und die 5 jetzt ins Gefängnis muss?

sechs

Und dann die Sache mit den Geschenken! Eine Drillion mal die besorgte Äusserung die gewünschte Zauberkiste könne nicht dabei sein. Und ob da wohl noch was wäre und wenn ja, was? Um sechs (!) dann die erlösende Erlaubnis endlich aufzustehen und die Zauberkiste auszuwickeln. Beim Frühstück dann habe ich sechs (!) mal die Kerzen neu angezündet, damit sie nochmals ausgepustet werden können.

kerzen

Währenddessen fielen zu Ehren des Schneemädchens dicke Flocken vom Himmel. Deutlich mehr als sechs.

schnee

Im Kindergarten dann die nächste Aufregung: der Blick in die Schatzkiste. Jedes Geburtstagskind darf sich unter den Augen aller etwas daraus aussuchen. Zur Auswahl stehen alte Überraschungseierinhalte und Werbegeschenke und die Kinder LIEBEN das. Ich glaube über ihr “Viech” hat sie sich fast mehr gefreut als über das neue Fahrrad ;-) Nach dem Kindergarten das gewünschte Geburtstagsessen: Reis mit Fleisch und Wackelpudding. Also hinterher. Dann Ballettstunde mit Bonbons für alle im Gepäck. Noch mehr Süsskram dann am Samstag zum Kindergeburtstag.

elefanten

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Sonntagsglück

Gestern waren es hier 15 Grad und das war schon eine kleine Sensation. Wie immer nach dem Winter bin ich sehr vorsichtig, ich kann mir einfach nicht vorstellen nicht zu frieren. Und bin mit Unterhose drunter raus. Das war natürlich viel zu warm, aber was für ein schönes Gefühl. Man konnte zusehen wir überall die Huflattiche aus dem Boden schossen, die Vögel überschlugen sich fast vor Gesangeseifer, das Räupchen grub begeistert stundenlang in der Sandkiste, die ja bis eben noch mit Schnee bedeckt war und DANN kam tatsächlich ein Schmetterling vorbeigeflattert. Und dann noch einer. Und dann wurde die Familie verrückt:

doppelsprung

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Hinkend

Ist die Berichterstattung derzeit. Das Leben ist voll bis oben hin. Trotzdem möchte ich noch diese drei entzückenden Hexen nachreichen, die hier im Bild an Palmsonntag ein letztes Mal den Spruch üben, bevor sie von Haus zu Haus zogen, geschmückte PalmenWeidenzweige verteilten, gute Wünsche aussprachen und im Gegenzug Schokoeier einsackten.

virvonvarvon

Nachdem der letzte Zweig verteilt war hättet ihr sehen sollen wie schnell die Hexenfüsse zurück zum Haus trippelten und die Hexenhände die Eier aus den Folien schälten. Die Kindergartenerzieherin fragte dann am  Montag sehr erstaunt nach, ob das Räupchen wirklich dieser finnischen Tradition nachgegangen ist. Als ob sich das ein Kind entgehen lassen würde! Klar, sagte ich, sie war mit ihren deutschen Freundinnen unterwegs.

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Eispalast

Direkt vorm Haus.

eispalast

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