Ach jo!

Den kleinen Maulwurf und sein Seufzen habt ihr im Ohr? Genauso habe ich mich in den letzten 1,5 Wochen, seit die Schule wieder angefangen hat, auch oft angehört. Das Hamsterrad läuft noch etwas unrund.

Das frühe Aufstehen! An einem Morgen letzte Woche habe ich dem Wecker ziemlich deutlich meine Meinung gesagt. Und dass obwohl ich morgens sonst gar nicht gesprächig bin. Jeden Tag habe ich etwas anderes Wichtiges vergessen mitzunehmen. Den Schlüssel, das Handy, das Mittagessen… Auf Arbeit prasseln unentwegt Emails aus zwei Listen auf mich ein. Die eine von allen acht Beteiligten eines riesigen Langzeitexperiments (3000 Lachse, 3 Jahre), für das ich – schnell schnell – bevor wir entscheiden wie genau es weiter geht, schon mal die ersten Daten analysieren sollte und wozu jeder noch irgendetwas anderes analysiert haben will: „Mach mal schnell noch dies!“ „Hier, bitte sehr!“ „Nein, so doch nicht!“. Die andere Liste vom sechsköpfigen Organisationsteam der diesjährigen Nacht der Forscher Ende September (in der die Uni die Öffentlichkeit einlädt und wir unsere Forschung vorstellen) wofür es noch abertausende Dinge vorzubereiten gibt. Die vielen Termine des Kindes, die koordiniert werden müssen – drei Kindergeburtstage in einer Woche, zusätzlich zu Hobbys und Schule und… Ach jo!

Falls das überhaupt möglich ist, fällt Pauline das frühe Aufstehen noch schwerer als mir. So ziemlich jeden Morgen brüllt ihr Wecker minutenlang, während sie tief und fest daneben schlummert. Wenn ich dann noch physische Reize hinzufüge, kann ich mir ihre deutliche Meinung anhören. Die neue Schule, die neue Klasse, den neuen Lehrer, die neue Sprache, die neue Gymnastikmannschaft – das findet sie alles sehr toll. Es ist aber eben wirklich viel Neues auf einmal und deshalb muss man sich derzeit vorsehen immer die Samthandschuhe dabei zu haben. Und klar, nach 1,5 Wochen Schule war nun auch wirklich Zeit für die erste Erkältung. Ach jo!

Es wird wohl auch erst mal noch holprig bleiben. Von den nächsten fünf Wochen werde ich drei in Sachen Fische unterwegs sein und ein Familienwochenendausflug ist auch noch dabei. Alles schöne Sachen, aber ach jo…

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Sommerurlaub, Tage 10-14

Die letzten Urlaubstage waren so voller Familie, dass ich einfach mal genoss und das Internet Internet sein liess. Jetzt also nachgereicht.

Tag 10: Grosse Doppelgeburtstagsfeier. Erst gab es einiges vorzubereiten. Ich bekam die schönen Aufgaben wie Brombeeren für den Kuchen zu pflücken. Dann wurde gefeiert. Bei unseren Familienfeiern kommen immer einige Leute zusammen und deshalb finden die nach Möglichkeit im Garten statt. Feier für Feier kommt es dann wie es kommen muss – kaum hatten wir uns an der Kaffeetafel niedergelassen begann es sintflutartig zu schütten. Das kleinste Familienmitglied, keine zwei Jahre alt, bekam meine alten, roten Gummistiefel an die Füsse (sie passten gerade noch so) und sprang begeistert in den Pfützen. Auch sonst liess sich, glaube ich, niemand die Laune verderben. Vom Wetter jedenfalls. Ein Geburtstagskind lag leider im Krankenhaus. Hatte aber immerhin Appetit und konnte am Nachmittag mit Kuchen und am Abend – keine Feier in Thüringen ohne – mit Rostbratwurst versorgt werden. In meiner Funktion als Bratwurstkurier wurde ich dann zum ersten Mal in meinem Leben geblitzt. Wäre das nach 23 Jahren Führerschein auch erledigt.

Tag 11: Gelegenheit für einen ausgiebigen Bummel durch meine Heimatstadt. Zunächst allein, weil man sonst wie ein Maulwurf herumläuft, später noch gemeinsam mit einer Freundin. Dabei musste ich leise kichernd an die kürzlich geschriebene, perfekte Zusammenfassung eben jener Stadt durch Frau Nessy denken:

„Hübsche Stadt. Ein bisschen truschig, ein bisschen alternativ, mit jungen Eltern, Kindern in Lastenrädern und erstaunlich vielen Hutverkaufsstellen. Dazu Kulturtouristen und Jugendgruppen.“

Die letzten Spaziermeter führten mich zum (kein Witz) bisschen alternativen Kino, wo ich gemeinsam mit Schwester 2 und ihrem Sohn „Yesterday“ sah. Was für eine verrückte und lustige Idee für einen Film.

Tag 12: Meine Tante 2. Grades (das habe ich jetzt nachgeschlagen, sonst nenne ich sie nicht so vornehm) hat Pauline und mich zum Brunch eingeladen. Nach vielen Jahren treffen wir dort auch ihre Töchter wieder (meine Grosscousinen, Paulines… ach ich weiss nicht), mit denen ich als Kind oft gespielt habe, tauschen Neuigkeiten aus und schlemmen mit Blick auf das Apoldaer Schloss. Mit kugelrundem Bauch fahren wir weiter auf einen Besuch ins Krankenhaus. Dann Abkühlung im Pool und lustiger Spieleabend auf der Terrasse von Schwester 1.

Tag 13: Oje, schon der letzte Tag. Wir wollten doch noch so viel machen. Aus dem Plan, beispielsweise, Pauline mit der deutschen Freibadkultur vertraut zu machen wird nun nichts mehr. Ich spaziere im Regen zum Supermarkt und kaufe endlich die essentiellen, in Finnland (so jedenfalls) nicht erhältlichen Dinge: Kräutertee, Müsli, Puddingpulver und Hirschhornsalz. Der Iso hat noch Blutwurst bestellt, mit spitzen Fingern greife ich ins Regal. Zum Mittagessen brät mir meine Mama meine geliebten Quarkkäulchen. Danke! Ein Abschiedsbesuch im Krankenhaus. Ein Abschiedsabendessen mit Schwester 2. Dann muss ich leider die halbe Nacht noch das Buch aus der hiesigen Bibliothek zu Ende lesen.

Tag 14: Heimreise. Tschüss Familie, tschüss Heimat, tschüss Sommer. Es war wunderbar.

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Sommerurlaub, Tage 8 + 9

Heute Kontrastprogramm zu gestern. Den ganzen Tag außer Haus. Am Morgen Großeinkauf für eine Geburtstagsparty. Dann Fahrt nach Jena. Kein Deutschlandbesuch für Pauline ohne Planetarium. Kein Jenabesuch für mich ohne ein Essen und einen Mocktail im Stilbruch. Ersteres war wieder unglaublich toll und beeindruckend. Ich kann das betriebsälteste Planetarium der Welt gar nicht genug ans Herz legen. Letzteres war heute ein wenig enttäuschend. Aber in Erinnerungen schwelgen – zu Studienzeiten war ich hier sehr oft mit wunderbaren Freunden – war trotzdem schön und Pauline konnte kaum glauben, dass ihre liebste Freundin hier auch schon öfter Essen war, womöglich schon auf dem gleichen Stuhl saß. Wir schauten auch noch kurz in der ForscheFuchs Ausstellung vorbei, die ebenfalls sehr toll ist, bevor es weiter ging zu einem Krankenhausbesuch. Dann war es 20 Uhr und wir fuhren immer noch nicht nach Hause, sondern besuchten das donnerstägliche Treffen meiner Mama, ihrer Schwester und ihrer Cousine. Dort endete der Tag sehr lustig mit nun also fünf Frauen zwischen 10 und 70, die zu sehr lautem HipHop tanzten.

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Hier wollten wir eigentlich auch noch hoch, aber es war beim besten Willen nicht auch noch in den Tag zu quetschen. Beim nächsten Mal…

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Sommerurlaub, Tage 5-7

Hm, gar nicht so einfach mit dem Reisetagebuch wenn man jeden Tag das Gleiche macht und das hauptsächlich nichts ist. Gestern haben wir aber tatsächlich einmal Haus und Hof verlassen und ein paar der Unternehmungen, die wir uns so während der Anreise überlegt hatten, gemacht.

Als Kind fand ich Kunstmuseen tödlich langweilig. Eigentlich auch noch lange danach. Bei Pauline und ihrer Cousine ist das nicht so und ich finde es großartig wie ich über meine Tochter langsam einen Zugang finde. Wir waren im Neuen Museum in Weimar.

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Im Anschluss, und dafür muss man Kinder/Jugendliche einfach lieben, haben wir ganz stilvoll auf einer Bank einen Berg Pommes gegessen. Und waren dann noch ein bisschen einkaufen. In der Schreibwarenabteilung eines Kaufhauses beobachtete ich fasziniert viele Eltern und Kinder, die mit langen Listen hektisch durch die Reihen streiften. Füller, Hefte, Malkasten, Ordner… Den obligatorischen Großeinkauf am Ende der Sommerferien hatte ich schon ganz vergessen. Als Kind fand ich das super, heute als Elter bin ich eigentlich ziemlich froh, dass es in Finnland deutlich unkomplizierter läuft.

Sonst noch: mit wechselnden Familienmitgliedern Mahlzeiten einnehmen, quatschen, schwimmen und Gesellschaftsspiele spielen. Eben gemeinsam Zeit verbringen und dafür sind wir ja hauptsächlich hier.

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Sommerurlaub, Tag 4

Wetter weiterhin heiter :)

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Sommerurlaub, Tage 2 + 3

Eigentlich nichts weiter gemacht als Urlaub. Zunächst etwas besser für ein Leben am Pool vorbereitet. Im Supermarkt Sonnencreme und Limonade erstanden und in der Bücherei Lesestoff aus Papier besorgt. Kurz etwas überfordert gewesen von einer ganzen Bibliothek voller Bücher auf  Deutsch. Sonst habe ich nur ein Regal voll. Dann Sommer und Familie am und um den Pool genossen. Zwischendurch nur mal kurz aufgestanden um Brombeeren für Eisbecher zu pflücken. So so schön!

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Deutschland im Sommer, Tag 1

Oder auch: Glück im Unglück

Der diesjährige Fischsommer war der berühmte Satz mit X. Eine anhaltende Pechsträhne. Es lag zum Teil am ungewöhnlich warmen Juni und ungewöhnlich kalten Juli (Wassertemperaturen erst zu warm -> Fische krank, dann zu kalt -> Experimente sowieso nicht möglich), beinhaltete aber auch Dinge wie einen platten Autoreifen und mehrere gebrochene Finger (nicht meine). So kam es, dass wir uns letzte Woche geschlagen geben und akzeptieren mussten, dass wir in diesem Jahr kaum neue Daten sammeln können (das wird ein langer Winter).

Machen wir eben einmal im Leben richtigen Sommerurlaub, sprach der Chef. Das war am Freitag. Pauline, die ja noch Sommerferien hat und sich allein zu Hause schon einigermaßen langweilte, jubelte und fragte augenblicklich: fahren wir zu Oma und Opa? Also buchte ich am Samstag Flugtickets. Heute Morgen um 4.10 Uhr verließen wir dann das Haus und saßen schon am frühen Nachmittag im (groß)elterlichen Garten, wo sich knapp 40 Grad neuerdings ziemlich gut aushalten lassen.

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Gone fishing

Am ersten Montag im Juni ist es immer ganz merkwürdig morgens zur Arbeit zu fahren, weil plötzlich Heerscharen von Schulkindern auf den Wegen fehlen.

Am ersten Montag nach Mittsommer ist es noch merkwürdiger morgens zur Arbeit zu fahren, gespenstisch geradezu, weil plötzlich auch alle Erwachsenen fehlen. Finnland macht kollektiv Urlaub, fährt ins Mökki und schaltet ab.

Ich, meinerseits, fahre auch auf’s Land, gehe aber im wortwörtlichen Sinne angeln. Mache den verrückten Wissenschaftler.

Bis… später!

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Kurz Luft geholt

In Finnland sind seit einer Woche Sommerferien. Und da auch der Iso Sommerurlaub hat und der diesjährige Fischsommer zwar in den Startlöchern steht, es aber noch nicht so richtig los geht, haben wir kurzerhand ein paar Sachen (von kurzer Hose bis Wollunterhose) ins Auto geworfen und sind auf Wunsch eines einzelnen Herrn Richtung Norden gefahren. Das war nicht die schlechteste Idee, denn es gibt dort wunderschöne Nationalparks. Viel Natur zum kurz Luft holen vorm Fischwahnsinn.

Hossa hat sich Finnland vor zwei Jahren zum 100. Geburtstag geschenkt. Es ist der 40. Nationalpark des Landes, eine beachtliche Zahl. Wir haben Hossa mit einem Kanu erkundet, was mir unglaublich viel Spass gemacht hat. Still dahin gleiten, die ganze Zeit im Kopf Fiesta Mexicana singen und die Natur mal von einer anderen als der Wandererperspektive sehen. Mensch, sind hier die Birkenblätter noch klein und hellgrün, dachte ich bei mir.

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Hossa ist tatsächlich schon nördlich genug um Rentiere zu treffen. Wir sind aber trotzdem noch weiter gefahren, in den Oulanka Nationalpark. Um auf historischen Wegen zu wandern. Vor 19 Jahren sind der Iso und ich hier die berühmte Bärenrunde gelaufen und unsere Begeisterung damals war auch einer der Gründe, warum wir zwei Jahre später nach Finnland gezogen sind. Jetzt mussten wir ein wenig schmunzeln, denn so wild und einsam wie es uns damals vorkam, ist es dort eigentlich gar nicht. Oder besser gesagt wissen wir inzwischen, dass es noch nördlicher viel wilder und einsamer sein kann. Trotzdem ist es dort wunderschön. Und die Birkenblätter waren noch kleiner und noch hellgrüner!

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Dann aber doch noch weiter der Einsamkeit entgegen. Über den Polarkreis hinaus, in die Mitternachtssonne und den Urho-Kekkonen-Nationalpark. Der war auch einst ein Geburtstagsgeschenk, für Urho Kekkonen, den am längsten amtierenden Präsidenten. Hier wollten wir vor vielen Jahren schon einmal wandern, aber damals regnete es tagelang sintflutartig und wir gaben auf. Dieses Mal hatten wir Hitzewelle und es war absolut merkwürdig durch diese karge Landschaft, die wir sonst nur frierend kennen, bei +26°C zu laufen. Trotz der Temperaturen waren die Birkenblätter jetzt aber wirklich klein und wirklich sehr hellgrün. Und Schnee fand sich auch.

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Auf dem Heimweg haben wir noch einen Abstecher beim Weihnachtsmann in Rovaniemi gemacht. Dort wird es leider von Mal zu Mal touristischer, kitschiger und scheusslicher, aber für Pauline war es trotzdem toll auch einmal dort gewesen zu sein. Und vielleicht war die Email neulich doch nicht verfrüht?

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Süsser die Osterglocken nie klingen

Wer hätte das gedacht? Das hier wurde in diesem Jahr getoppt. Heute kam die erste Informations-Email zur diesjährigen Weihnachtsfeier. Heute. Am 31. Mai. Drei Wochen vor Mittsommer.

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Was ’ne Woche!

In die Fischforschungsstation gefahren und dort 3200 Lachse vermessen und gewogen und die Zahlen gegen das laute Rauschen angebrüllt, damit sie die Kollegin in den Computer tippen kann. Dann 2000 davon in 16 künstliche Flüsse gebracht. Die Daten von 1500 weiteren, vom Kollegen vermessenen Lachse in den Computer getippt. Schliesslich der Kollegin geholfen 9000 ganz frisch geschlüpfte Lachskinder abzuzählen und auf 36 Becken zu verteilen. In vier Tagen. Also wie bekloppt gearbeitet, in ganz kurzen Pausen Mikrowellenessen hastig heruntergeschlungen und nicht mal Zeit gehabt zu Hause anzurufen.

Dass fand Pauline besonders schade, weil sie so viel erlebt hat. Da war ein Schulausflug ins Sportzentrum wo auf professionellen Trampolins gesprungen und Eis gegessen wurde. Eine besondere Deutschstunde im Naturkundemuseum und anschliessendem Picknick. Eine besonderes Training mit Überraschungspicknick. Und die bisher einzige Heimatkunde(doppel)stunde, die ihr Spass gemacht hat. Richtig Spass sogar. Man fuhr mit dem Fahrrad an den Strand, sammelte Steine, fuhr zurück zur Schule und setzte sich vor den Computer um mit einer App die Steine zu bestimmen. Das war so toll, das musste dann gleich am Wochenende mit der Freundin wiederholt werden.

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Bester Bestimmungspunkt: mit dem Hammer drauf schlagen und sehen ob es bröselt oder splittert.

Es hat sehr viel geregnet, regnet immer noch, und ist so wunderbar GRÜN geworden. Und nach den ersten Auszählungen zu urteilen wird Europa auch politisch immer grüner. Yes!

Meine Schneeglöckchen blühen! Und zeigen damit, dass sie Märzenbecher sind. (Auch grosse Schneeglöckchen genannt.) Das erklärt die Grösse und die späte Ankunft.

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Und nach dem Gebrüll der sonst so stillen Nachbarn zu urteilen ist Finnland soeben Eishockeyweltmeister geworden. Das ist vergleichbar mit einem Weltmeisterschaftstitel der Deutschen im Fussball. Onnea, leijonat!

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Entschuldigung!

Ich habe hier letzte Woche einen unverzeihlichen Fehler gemacht. Ich habe „homophob“ geschrieben aber „misanthrop“ gemeint. Natürlich habe ich in dem Moment an Homo sapiens gedacht, denn nichts läge mir ferner als homophober Stimmungung zu sein 🌈 Es tut mir sehr leid.

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Alltagsbilder 5/5 2019

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8:52 Uhr. Hach! Wie soll man jemals auf Arbeit ankommen?

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11:39 Uhr. Mittag. Ich bediene Klischees. Leider sieht mich keiner, denn ich esse vorm Computer. Grund: 19°C und ich möchte so schnell wie möglich auf meine Terrasse!

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17:08 Uhr. Endlich. Seit zwei Wochen denke ich jeden Tag: Morgen blühen die Tulpen. (Und endlich auf der Terrasse.)

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21:47 Uhr. Feierabend. Sofa, Decke, Schokolade und Hebammen.

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22:49 Uhr. Gute Nacht!

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Alltagsfotos 4/5 2019

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7:33 Uhr. Donnerstags beginnt die Schule immer erst um 10 und ich frühstücke alleine.

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10:27 Uhr. Die Sonne scheint ins Büro! Ab heute wird es endlich wieder sommerlicher.

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17:46 Uhr. Ich hole Pauline vom Deutschunterricht ab. Dieses hellgrün an weiss-blau ist wunderbar.

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18:51 Uhr. Ich habe Pauline zum ausserplanmässigen Training gebracht und vertreibe mir die zwei Stunden mit einem Spaziergang zur Bücherei. Unterwegs komme ich am ältesten Haus der Stadt vorbei.

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19:04 Uhr. Ist das auch gleich erledigt.

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Alltagsfotos 3/5 2019

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9:15 Uhr. Ich bin mal wieder auf dem Weg zum Zahnarzt und komme am Hafen vorbei.

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10:27 Uhr. Die Zähne wurden gegen einen beachtlichen dreistelligen Betrag repariert. Jetzt schnell zur Arbeit um neues Geld zu verdienen.

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16:14 Uhr. Ich reiche ein Manuskript zur Veröffentlichung ein und kollabiere danach auf meinem Bürostuhl. 

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16:58 Uhr. Da hilft nur nach Hause gehen. Auf dem Weg hole ich noch schnell ein Päckchen ab. Zwangsläufig wähle ich die Schlechtwetterroute. Wenn es schneit wird hier zuerst geräumt und auch bei Regen fährt es sich besser wegen durchgängiger Asphaltierung. Sonst hat die Strecke nichts zu bieten.

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19:11 Uhr. Die Tomatenpflänzchen müssen endlich in einen grösseren Topf. Über Nacht muss ich sie aber wieder reinholen, 0°C sind angesagt.

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