2008

Ich weiss! Eine Woche zu spät. Aber ich hatte ja solchen Freizeitstress in Deutschland. Und bin krank und so.

Der Jahresrückblick, aufgelesen im Suomalainen Päiväkirja.

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
9,5. Und nur deshalb nicht 10, weil die ersten 4 Monate ob der ewigen Arbeitslosigkeit manchmal schwer auszuhalten waren. Aber sonst! Was für ein Jahr!

2. Zugenommen oder abgenommen?
Zugenommen. 10 Kilo. Und ich bin auch noch stolz drauf :-)

3. Haare länger oder kürzer?
Gleich kurz.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Kurzsichtiger.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Mehr.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Überhaupt einen. Einen tollen.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
War ja mehr zum ausgeben da.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Neue Freunde.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Ähnlich wie im Vorjahr. Zu wenig.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Ich kann mich ehrlich gesagt an keine erinnern. Aber solche Zahnschmerzen wie im März brauche ich nicht nochmal und auch der Fahrradstunt im Mai war nicht unbedingt nötig.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Die Zahnschmerzen, die mit einer Extraktion endeten.

12. Der hirnrissigste Plan?
Der hirnrissigste Plan ist zu viele Pläne für zu wenig Zeit zu haben. Ich bin chronisch betroffen und nicht heilbar.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Die Wanderung auf den Steinstinden (Lofoten). Dabei ist er nur 509 m hoch.

14. Die teuerste Anschaffung?
Das Fläzsofa.

15. Das leckerste Essen?
Thüringer Rostbratwurst. Frisch vom Rost. In einem halben Doppelten. Mit Born Senf. Hach.

16. Das beeindruckendste Buch?
Oh, schwer. „Die Geschichte der Liebe“ von Nicole Krauss hat mir gefallen. Furchtbar traurig.

17. Der ergreifendste Film?
Ich glaube ich war ganze zwei mal im Kino. Davon war „Happy-Go-Lucky“ toll, aber nicht unbedingt ergreifend. Auf DVD hab ich im März die BBC Verfilmung von „North and South“ zum ersten mal gesehen und seitdem, öh, ziemlich oft wiederholt.

18. Die beste CD?
Das mag jetzt komisch klingen, aber ich habe dieses Jahr Michael Jackson für mich entdeckt. Ich mochte den nie. Wahrscheinlich lag es an seiner, nun, etwas eigentümlichen Person. Irgendwann im Herbst war ich bei einer Freundin zu Besuch und sie fragte ob sie eine Best of Michael als Hintergrundmusik einlegen kann. Ich wollte nicht unhöflich sein… Und dann war ich plötzlich hin und weg. Vor allem die alten Titel sind der Hammer. Der Nikolaus hat mir die CD dann gebracht.

19. Das schönste Konzert?
Ich geb zu es war das einzige, aber es war grossartig. REM in Helsinki.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Schmetterlingen.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Dem Iso.

22. Zum ersten Mal getan?
Schmetterlingen eine Zahl auf die Flügel geschrieben. Einen Blogeintrag verfasst. Eine Mamahose gekauft.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Richtige Wissenschaft.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Wochenendehe und die vielen vielen vielen Stunden im Auto.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass mein Forschungsplan gut ist :-)

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
So einfallslos und unkreativ mit Geschenken wie 2008 war ich wahrscheinlich noch nie.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Das Räupchen.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Sagen wir noch drei Pillenpackungen.“

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ich weiss es nicht, aber ich weiss, dass sich viele über die Räupchennachricht sehr gefreut haben.

30. Dein Wort des Jahres?
Täpläverkkoperhonen (im Header zu sehen).

31. Dein Unwort des Jahres?
Koira und hevonen.

32. Dein Lieblingsblog des Jahres?
In der Blogroll stehen die Lieblingsblogs.

33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchem vor vorigen Jahr!
Ich bin neu hier.

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3 Antworten zu 2008

  1. eni schreibt:

    ich werde morgen auch 2 becher born senf importieren :)
    in schweden gibts nur so ekligen süßen senf…

  2. Kerstin schreibt:

    Hallo! Bin von hier (http://myyratohtori.wordpress.com/) auf Dich gestoßen. Unser Sohn ist jetzt etwas über neun Monate alt, aber wir nennen ihn seit seiner Geburt „Räupchen“, weil er, wenn er seinen Schlafanzug trägt, immer so niedlich wie eine Raupe aussieht. Wenn er manchmal die Mama jagt, ist er das „Rauptier“, sein Schlafsack ist der „Raupenanzug“ bzw. zur Nacht wird er „eingeraupt“ und wenn er den Papa morgens im Bett überfällt, damit er aufsteht, ist das ein „Raupüberfall.“ Naja, wir sind schon ziemlich durchgeknallt.

    Die besten Wünsche für den Rest der Schwangerschaft, die Geburt, und natürlich für die unheimlich anstrengende aber auch unheimlich wunderbare Zeit danach mit dem Räupchen!

    Lieben Gruß
    Kerstin

  3. Pinni schreibt:

    Oh, noch ein Räupchen! Wie schön. Raupüberfall ist grossartig! (nebenbei bemerkt haben wir auch den gleichen Wohnzimmertisch :) ). Ich danke vielmals für die guten Wünsche und gratuliere jetzt einfach mal so zum Prachträupchen!

    Eni, eigentlich gibt es auch ganz guten Senf in Finnland. Aber wie das so ist mit dem stoischen Thüringer…

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