Nestbautrieb

Noch gestern Abend belustigte ich mich über das Phänomen Nestbautrieb und brüstete mich damit, dass MICH das bestimmt nicht betreffen würde. Aufräumen und Putzen, etwas Lästigeres kann ich mir kaum vorstellen. Heute finde ich mich meinen Kleiderschrank aufräumend wieder. Nicht etwa ausmistend, das habe ich erst vor ein paar Monaten beim Umzug gemacht. Nein aufräumend! Ich ziehe alle Klamotten aus dem Schrank, zottel sie auseinander, lege sie fein säuberlich neu zusammen und bilde akkurate, nach Farben sortierte Stapel. Und habe grossen Spass. Dabei denke ich mir, dass ich doch heute den Mittagsschlaf ausfallen lassen könnte und dafür meine Ordner mit sämtlichen Unterlagen durchsehen und neu sortieren könnte. Und Trennblätter anlegen. Halloooooo?

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4 Antworten zu Nestbautrieb

  1. Mestari Iso schreibt:

    Also da wären dann noch die Fenster zu putzen, die Balkonverglasung zu reinigen und ggf. auch noch das Balkongeländer vom Winterdreck zu befreien.

    Saugen und Wischen brauchst du nicht nochmal zu machen, das hast du ja überraschenderweise schon vorgestern erledigt.

    Ach ja, unser Auto war das letzte Mal vergangenes Jahr in der Waschanlage. Auch hier wäre mal wieder Handanlegen angesagt, gern auch von innen.

    So eine Phase muss man(n) halt ausnutzen, weil die gibts vielleicht nur einmal im Leben…

  2. Pinni schreibt:

    Pfff, nach so profanen Dingen ist mir gar nicht. Viel lieber würde ich die Besteckschublade auswischen und dann die Löffel und Gabeln stapeln.

  3. Karen schreibt:

    Ordner mit Unterlagen?! Bitte nimm den nächsten Zug nach Turku und komm her!

    (Die Geburtsstation ist hier doch auch viel besser! ;-) )

  4. Mestari Iso schreibt:

    Ich hab mal im Wiki nachgeschaut, was eigentlich ‚Nestbautrieb‘ genau bedeutet. Und siehe da, du hast vollkommen Recht. Dort steht tatsächlich geschrieben:

    – Werdende Mütter wollen in einem schmutziggrauen statt sauberblauen Auto zur Entbindung gefahren werden
    – Werdende Mütter haben einen enormen Verbrauch an Ordertrennblättern
    – Werdende Mütter mögen es, wenn die Ostersonne massive Probleme hat, durch die matten Fensterscheiben zu dringen
    – Werdende Mütter verzichten liebend gern auf ein erholsames Balkon-Sonnenbad
    – Werdende Mütter lieben es, ihren morgendlichen Müslilöffel von einem akkurat geschichteten Besteckstapel zu nehmen

    Hätte ich das gleich gewusst, hätte ich auf obigen Kommentar locker verzichten können…

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