Belohnung

Heute musste ich – endlich malwieder – einen Vortrag halten. So ein langes Seminardings, eine ganze Unterrichtsstunde und das ganze Institut war anwesend. Ich war wie immer furchtbar aufgeregt und auch so müde, weil ich pinnitypisch zu spät angefangen hatte und letzte Nacht noch nach dem Umzug ewig am Vortrag herumgebastelt habe. Aber ich wurde ordentlich belohnt. Erstens haben mir hinterher alle gesagt wie toll sie den Vortrag fanden und der grosse Professor sprach er könne mir stundenlang zuhören. Sonst tue ich sowas mit ‚ach das sagen die nur so‘ ab, aber heute erlaube ich mir etwas Stolz. Dann lud mich die nette Doktorandin zum Kaffee am Fluss ein, der ist hier gleich schräg gegenüber. Und wie wir da so sassen, Kaffee und Tee tranken, quatschten und langsam die Spannung von mir wich, da tauchen neben uns Delphine auf. Einfach so schwimmen die da so hin und her und sprudeln Wasser in die Luft. Meine Augen sind fast in den Tee gefallen. Erst habe ich mich geärgert, dass ich keine Kamera dabei hatte, aber dann sass ich einfach nur da und habe ganz in Ruhe geschaut und genossen. Unglaublich, dieses Land!

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