Schnee, Schneesturm und Sonne

Gibt eine gute Mischung. Gestern traf „Schnee“ (weiblich, 3 Jahre) auf „Schneesturm“ (männlich, fast 3 Jahre) und Sonnenstrahl (weiblich, 6 Monate). Die beiden Grossen wirbelten durch das Wohnzimmer und die Kleine sah lächelnd zu.

Ich mag die finnischen Namen aus der Natur sehr gern. Ein Kollege erzählte einmal, dass seine Tochter „Wolke“ zwei beste Freundinnen habe: „Regen“ und „Meereswind“.

(Die Originalnamen in genannter Reihenfolge: Lumi, Pyry, Säde, Pilvi, Sade und Merituuli)

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6 Antworten zu Schnee, Schneesturm und Sonne

  1. Schwiegermutter schreibt:

    Wenn man es so erzählt bekommt hört es sich wirklich nett an, aber wenn dann der Nachbar in Deutschland sein Kind „Summer“ tauft, bin ich wieder nicht so begeistert….;-)

    • Karen schreibt:

      Oh, du kennst meine Schwippschwägerin?! ;-)

      Ich finde, der signifikante Unterschied ist, dass die oben genannten Namen traditionelle, landesübliche Namen sind. Das andere ist… Kevinisimus.

      • Pinni schreibt:

        „Summer“ in Deutschland ist wirklich etwas… seltsam. Aber wie Karen schon sagte, hier gibt es diese Namen schon sehr lange.

  2. Christine schreibt:

    Vom Prinzip her mag ich sowas auch sehr gerne, isländische Namen sind ja z,B. auch oft an die Natur angelehnt. Aber ist es dann nicht doch irgendwie komisch, seinem Kind „Regen, komm mal her“ zu sagen oder „Schneesturm, was magst Du essen?“ zu fragen? Oder fällt einem das irgendwann gar nicht mehr auf?
    Das ist so ein bisschen wie die Frage, ob es für englischsprachige Menschen nicht seltsam ist, Poplieder etc. zu hören – für sie müssen sich diese Lieder ja alle anhören wie für uns Schlager und es ist bestimmt auch nicht bei jedem Lied vorteilhaft, wenn man genau versteht, worum es da geht ;)
    Liebe Grüße von einer bisher stillen Mitleserin! :)

  3. io schreibt:

    Die Schwester meiner spanischen Tante heisst María Concepción, einer ihrer Neffen Jesus und ich kannte mal eine Maria Pilar (nach einer Statuette der Jungfrau Maria auf einem Pfeiler in Saragossa), man gewöhnt sich daran oder macht wie die Familie meiner Tante einfach Conchi daraus – was, wenn man darüber nachdenkt, noch seltsamer ist.

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