Herbst

Es ist ja so. Den ganzen Sommer über graut es einem vor dem Herbst. Ab Mittsommer beobachtet man sorgenvoll wie die Nächte langsam wieder dunkler werden und setzt sich in jeden Sonnenstrahl, weil es der Letzte sein könnte. Insbesondere in Sommern wie dem diesjährigen, der ja nicht mal den Namen verdient hat. Aber dann werden unweigerlich irgendwann die Birken gelb, morgens hängt dicker Nebel über den Seen und man holt die Kerzen und Wollsocken raus. Und die Handschuhe. Mit denen läuft man auf mit Pfützen und Blättern übersäten Wegen zur Kastanie und entspannt sich, weil es sowieso nicht zu ändern ist. Und fragt sich versöhnlich, was eigentlich so schlimm ist am Herbst.

(Womöglich rührt meine Entspanntheit aber auch von den Flugtickets in der Schublade her. In ein paar Wochen fahren wir erstmal den Sommer nachholen.)

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