Schule

Dieses Wort fällt derzeit auffallend häufig hier zu Hause, in Gesprächen mit Freunden und in meinem Kopf.

Den ersten Sentimentalitätsanfall bekam ich an Silvester, als ich um Mitternacht mit Pauline anstiess und (unter anderem) sagte: „In diesem Jahr kommst du in die Schule.“

Den zweiten Sentimentalitätsanfall bekam ich letzte Woche als ich zu einem Informationsabend in die Schule lief. Und mir klar wurde, dass Pauline genau diesen Weg ab August jeden Tag ALLEIN laufen wird. Auch dann, wenn es wie an diesem Tag -28° C sind. Mir gefror direkt eine Träne an den Wimpern fest.

Der dritte Sentimentalitätsanfall kam gleich einen Tag später, als der Brief mit den Instruktionen zur Schulanmeldung im Briefkasten lag. Adressiert an mein Baby.

Der vierte Anfall blieb gestern Abend aus. Als ich am Computer das Anmeldeformular ausfüllte, hatte ich mich schon ein wenig an den Gedanken gewöhnt. Ein grosses Schulkind, warum eigentlich nicht.

Die Anmeldung läuft natürlich online, klar. Allerdings musste ich dann dreimal nachlesen und mir die Augen wischen, als es darum ging wie man erfährt ob man den Platz in der Wunschschule und wenn ja mit den Wunschmitschülern in der gleichen Klasse bekommen hat. Das wird nämlich am 13. April ab 12 Uhr an der Schultür ausgehangen.

Und dann werde ich hoffentlich so froh sein, dass ich nicht sentimental werden brauche.

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