Immer anders als man denkt

Beim Gedanken an 2,5 Wochen Weihnachtsferien – ich, arbeitend, mit Pauline zu Hause – wurde mir etwas unwohl. Klar, waren die Herbstferien wunderbar gewesen. Aber ich hatte ja gerade erst 2 Wochen mit einer kranken Pauline zu Hause verbracht und gegen Ende wurde ich tatsächlich etwas klaustrophob. Aber, so fiel mir dann tröstend ein, in den Ferien können wir ja auch raus und was unternehmen. Schlittschuh fahren, Schlitten fahren, Skier fahren, was der Winter so her gibt. Schööön!

Seit Anfang November hatten wir durchgängig Schnee und Frost und weisse Weihnachten hat kein Mensch in Frage gestellt. Bis zum Montag vor Weihnachten, als es begann zu tauen. Am Ende war Weihnachten doch weiss. Ein kleines bisschen. Mit Schneeregen, Sturm und Plusgraden. Die ganze Stadt eine Schlittschuhbahn, nur die Schlittschuhbahnen sind aufgeweicht. Zum Skier- und Schlitten fahren viel zu wenig. Aber eigentlich ist das nun auch egal.

Nämlich. Als ich am Heiligen Morgen hustend aufwachte, dachte ich man müsste mal was gegen die trockene Raumluft tun. Als sich beim Baum schmücken meine Knie plötzlich wie Butter anfühlten und der Baum lustig hin und her schwankte, dachte ich ‚Ach wer weiss!‘. Aber als ich Mittags beim Weihnachtsbrei anfing fürchterlich zu frieren liess es sich nicht mehr leugnen. Paulines Supervirus hatte mich erobert. Seither liege ich mit Husten und Fieber im Bett. Wenn es so abläuft wie beim Kinde, was es bisher tut, dann noch die restlichen Ferien. Aber vielleicht kommt es ja auch anders als ich denke.

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4 Antworten zu Immer anders als man denkt

  1. Kathrin schreibt:

    Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn alles perfekt gewesen wäre.
    Pauline pflegt dich aber bestimmt mit der gleichen Hingabe und Aufmerksamkeit, wie du es bei ihr getan hast:-)
    Liebe Grüße aus der alten Heimat
    Kathrin

  2. Leni schreibt:

    Oh, das ist ja ganz doof, an weihnachten krank zu sein!
    Ich hoffe, du bist bald wieder fit – ich wünsch dir jedenfalls schnelle Genesung und dass du den Jahreswechsel schon wieder kräftig feiern kannst.
    Grüße von Leni

  3. Pingback: Weisse Weihnacht | Pinni

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