Juni

Grüüün. Ganz schön beeindruckend, der Unterschied dieses Mal. Vom See sieht man nichts mehr und von der gegenüberliegenden Halbinsel fast nichts.

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Wir haben kürzlich den Schreibtisch so umgestellt, dass man am Computer sitzend nach draussen schauen kann. Und da ich mich derzeit mit einer dicken, fetten, megaätzenden Erkältung herum plage, arbeite ich schon die ganze Woche mit diesem Ausblick. Es ist ein bisschen wie mit einer guten Freundin gemeinsam im selben Büro zu sitzen (worin ich viel Erfahrung habe) – es lenkt ungemein ab, aber hebt die Laune so sehr, dass man letzten Endes viel effektiver voran kommt. Meine Lieblingskurzweil ist der Buntspecht, der mehrmals pro Stunde die Kiefer vorn in der Mitte von unten nach oben abspaziert und die ihrerseits dort spazierenden Ameisen aufpickt. Manchmal stellt er sich auch direkt auf den Ameisenhaufen daneben, aber das scheint eine unangenehme Sache zu sein, da er immer augenblicklich hektisch wieder von dannen fliegt.

Sieht fast schon sommerlich aus, was? Ist ja auch schon Juni! Täuscht aber. Zwanzig Minuten nach Aufnahme des Bildes begann es zu…

….na?

Genau!

Es begann zu schneien. Oder besser gesagt zu Schneestürmen.

juni2

Ich weiss nicht ob man es erkennen kann, aber die weissen Streifen, die fast horizontal von rechts nach links gehen. Sieht so aus als ob es nach dem kältesten Mai seit 1969 im Juni nun munter so weiter geht.

Aber wir hier oben im Norden sind an die Kälte ja gewöhnt.

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