Wie so’n Faschingskostüm

Das dachte ich gestern Morgen, als ich kurz vorm Verlassen des Hauses nochmal in den Spiegel sah. Die leicht gebräunte Nase, die zwischen Mütze, Schal und all den Schichten warmer Sachen herauslugte, war das Einzige, das mir bekannt vorkam.

Es fühlt sich an als hätten wir einen Zeitsprung gemacht. Von Sommer- auf Winterkleidung, draussen liegt Schnee (oder lag, heute regnet es), die Bäume sind kahl und die Geschäfte sind voller Weihnachten. Weihnachten!

Vielleicht ist das der Grund, warum es sich so anfühlt als wären wir nicht drei Wochen fort gewesen, sondern ein halbes Jahr. Oder weil wir so unfassbar viel Tolles erlebt haben. Oder weil sich inzwischen so viel aufgetürmt hat.

Das Wieder-Einleben, nämlich, fällt schwer. Wir haben Jetlag und sind müde, müde, müde. Und überrollt von den Trillionen Dingen, die erledigt werden müssen. In der Schule, auf Arbeit und zu Hause. Man kann nicht mal in Ruhe Geburtstag haben.

Aber heute Abend! Da setze ich mich in eine Kirche und lausche Mozarts Requiem. Und wenn ich nicht ausversehen einschlafe, dann laufe ich danach bestimmt wieder im richtigen Takt.

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3 Antworten zu Wie so’n Faschingskostüm

  1. io schreibt:

    Alles Gute Zum Geburtstag!

  2. Pingback: Njam?!? | Pinni

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