Herbstferien, Tag 2

Pauline hat sich eine Menge für die Ferien vorgenommen, deshalb haben wir uns umgehend an die Umsetzung gemacht. Gestern Abend noch wurde der Programmpunkt „in die Badewanne gehen“ abgehakt (es kam allerdings der Wunsch nach Wiederholung auf) und heute „Kastanien sammeln und verbasteln.

Erstaunlich, wie schön so ein Herbst sein kann!

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Herbstferien, Tag 1

Eigentlich sind noch gar keine Ferien, aber wir haben sie in diesem Jahr etwas eher eingeläutet (und läuten sie auch später aus) damit sich das auch lohnt.

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Heute Morgen um acht. Da saßen Pauline und ich bereits im zweiten Flugzeug des Tages und sahen seit geraumer Zeit die Sonne wieder. Später hatten wir noch eine Menge Spaß mit der Deutschen Bahn und fanden uns schließlich zur Kaffeezeit am (groß)elterlichen Küchentisch ein. Dieser Moment, in dem ich auf die Sitzbank sinke, entschädigt immer für jede noch so lange Anreise.

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Dinge nach denen man googelt wenn man Kinder hat, II

grössere Mengen Nagellack (leuchterot) von Fliesen, Parkett und Haushaltsgeräten entfernen

(Dieser Moment, wenn du nach dem seit längerem überfälligen grossen Hausputz erleichtert und erschöpft auf’s Sofa sinkst und – wohlwissend dass sich das Kind im Bad die Nägel lackiert, denn es hat um Erlaubnis gefragt – hörst wie ein Fläschchen zu Boden geht und munter auf den Fliesen umherspringt.)

Leider heisst Nagellackentferner nicht umsonst so und ist wohl das Mittel der Wahl. ‚Leider‘, weil man schlecht ein Kind damit putzen lassen kann, ‚leider‘ auch deshalb weil einem nach einer gewissen Putzzeit speiübel davon wird und vor allem ‚leider‘, weil sich auch damit nicht alles rückstandslos entfernen lässt. Stichwort Waschmaschine und Fliesenfugen.

Teil I

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Finale

Nach über 3 Monaten tagein tagaus Fische jonglieren ein vorerst letztes Mal ein trauriges Mädchen verabschiedet und 400 km nach Norden zur Superfischforschungsstation gefahren.

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Noch einmal 500 Lachse und 500 Seeforellen identifiziert, vermessen und gewogen.

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Anschliessend seziert und Parasiten gezählt. Vorher natürlich noch die Grösse der Augenkatarakte bestimmt.

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Das sind satte 100% Augentrübung. Verursacht durch Parasiten die es sich in den Augenlinsen gemütlich machen. Noch einmal viele viele viele Zahlen aufgeschrieben.

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Am letzten Abend tatsächlich vor dem Dunkelwerden aus dem Labor gekommen und einen Abschiedsspaziergang gemacht.

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Schliesslich noch eine letzte Nacht in dem brettharten Bett gewälzt und zurück nach Hause gefahren. Die Familie in den Arm genommen und auf’s Sofa gesunken.

Ich mag meine Arbeit sehr. Aber jetzt freue ich mich unfassbar auf schnöden Alltag. Auf Familienzeit. Auf andere Schuhe als Gummistiefel. Und was ich vor allem für eine Weile weder sehen noch riechen möchte sind: Fische.

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Schlucht

Zugegeben, es war nicht so richtig durchdacht am vermutlich letzten warmen (17°C!) und sonnigen Tag des Jahres durch eine kühle (mit Hauch) und feuchte Schlucht zu wandern, in die selbst zur Mittagszeit nicht ein Sonnenstrahl dringt, aber:

-Pauline vorher: NEIN! Nicht schon wieder! Ich HASSE wandern. Das wird der schlimmste Tag meines Lebens.

-Pauline hinterher: Juhu, das war soooo toll! Die schönste Wanderung, die wir je gemacht haben.

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September

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Eindeutig Herbst. Es schüttet, es stürmt und auf den Wegen liegen ungezählte gelbe Blätter. Bei Herbst drängt sich vielleicht der Gedanke auf, dass der diesjährige FischSOMMER nun wohl vorbei sein müsste. Die Fische haben aber Verlängerung beantragt. Man kann es ihnen nicht verdenken, wer hätte nicht gern einen längeren Sommer. Oder überhaupt einen. Ach!

Und glaubt es oder nicht: ein Jahr lang aus meinem Wohnzimmerfenster schauen ist um. Zwölf Bilder, von Oktober bis September:

Stellt sich jetzt die Frage ob ich weiter mache um die Monate zu vergleichen (Vielleicht wird es ja nächsten Sommer mal warm und im Juli ist mein Rasen verdorrt?), oder mir ein neues Motiv suche (Habe ich eigentlich schon gefunden.) oder gar nicht. Mal sehen :)

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August

Dieses Mal geht es mir wie euch – ich habe unseren Wohnzimmerausblick zwischen dem Julibild und dem Augustbild auch nicht gesehen, denn ich war die ganze Zeit in der Forschungsstation. Es hat sich aber nicht viel verändert (abgesehen davon, dass man jetzt um Mitternacht nicht mehr allzuviel erkennen würde):

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Der Juli war – nach dem ungewöhnlich kalten Mai und dem ungewöhnlich kalten Juni … ungewöhnlich kalt. Ausserdem auch ziemlich feucht, kaum ein Tag an dem es nicht wenigstens einmal geschüttet hätte, gern aber auch den ganzen Tag lang. Für das Sommerferienkind und die Besucher aus Deutschland tat mir das sehr leid, ich selbst habe sowieso den ganzen Monat in frisch temperierten, fensterlosen Räumlichkeiten verbracht. So haben’s immerhin die Fische gern.

Apropos Fische, ich komme später wieder :)

 

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