Danke!

Letzte Woche spazierte ich in das Büro meiner Freundin, umarmte sie und gratulierte ihr zum Geburtstag. Sie fiel aus allen Wolken. Ihr Mann hatte schon am Vorabend auf dem Heimweg von der Arbeit Blumen gekauft und sie dann gleich überreicht (die praktischen Finnen… ;) ) und so hatte sie am Morgen gar nicht mehr dran gedacht. Und den ganzen Tag nicht, denn es war bereits 14 Uhr. Das fand ich ziemlich traurig.

Natürlich bin ich an meinem Geburtstag nicht mehr so aufgeregt wie früher. Das übernimmt jetzt das Räupchen, das gestern Abend sogar nicht einschlafen konnte vor lauter Aufregung. Aber besonders ist der Tag immer noch.

Der Iso musste sehr zeitig aus dem Haus und so übernahm das Räupchen. Sie schmetterte mir ein Lied und überreichte eifrig Geschenke und die gebastelte Karte. Ich packte ihre Lieblingspuppe aus. Im Kühlschrank befand sich ein ganz besonderer und extra beschrifteter Saft für’s Frühstück. Auf Arbeit kam besagte Freundin in mein Büro, umarmte mich und gratulierte mir. Meine Eltern riefen an und sangen ein Ständchen. Dann hatte ich zwei sehr unerquickliche Stunden in einer von mir zu leitenden Diskussionsrunde, die komplett nach hinten los ging. Aber ach, zurück im Büro waren da lauter Emails. SMSe piepten, meine Schwester rief an. Auf dem Heimweg piepte wieder mein Handy. Es war eine – wie heissen die? – Soundnachricht. Meine Freunde sangen mit ihren 3 Kindern ein Geburtstagslied. Die Oma meinte ich auch im Hintergrund zu hören. Ein ganzer Chor. Zu Hause erwarteten mich Blumen auf dem Tisch, selbst gemachte Frühlingsrollen und mein Lieblingsglasnudelsalat. Und lauter tolle Päckchen, die der Postmann gebracht hatte. Später fand ich mich schliesslich auf dem Sofa einen grossartigen Film sehend wieder. Mit Wolldecke und einer Schüssel voll Lieblingsgummibärchen. Ich habe es in keiner Minute des Tages vergessen.

Veröffentlicht unter Ausserdem | Hinterlasse einen Kommentar

Feindliche Übernahme

Kürzlich zog sie mit ihrem Bett wieder in unserem Schlafzimmer ein. Fortan sprach sie von “meinem Zimmer” wenn sie das Elternschlafzimmer meinte. Gern verzieht sie sich jetzt dort hin und macht die Tür hinter sich zu. In meinem Bett liegt plötzlich ein Kuscheltier, weil ich angeblich besser damit schlafen kann. Logischerweise liegen jetzt auch Kinderbücher auf meinem Nachttisch. Als gestern dann lauter kleine Tiere drum herum drappiert wurden merkte ich plötzlich wie sich meine Stirn runzelte. Hat das System?

Veröffentlicht unter Räupchen | 2 Kommentare

Quiz zum Wochenende

Ein Begriff den das Räupchen im Urlaub prägte:

“Falschrumes Herz mit Stiel dran”

Veröffentlicht unter Räupchen | 4 Kommentare

Zu Hause

Nach fast 3 Wochen um die 25 Grad fühlten sich die -9 heute Morgen schon irgendwie saukalt an. Ausserdem krochen alle Autofahrer (von wegen in Griechenland wird gekrochen!) und das Mittagessen war furchtbar fad. Trotzdem ist nach Hause kommen immer schön. Ganz besonders nach einer sehr erholsamen, sonnigen und erlebnisreichen Reise.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Auf Reise!

Über unser Ziel verrate ich nur so viel: wir haben Sommersachen eingepackt und das Räupchen vermutet, daß sich dort alle Menschen kriechend fortbewegen. Bis die Tage!

Veröffentlicht unter Ausgeflogen | 2 Kommentare

Acht auf einen Streich

Wie ihr wisst, führen wir hier oben im Norden ein entbehrungsreiches Leben. In diesen Breitengraden wachsen nicht mal Kastanienbäume. Dachten wir jedenfalls, bis uns im letzten Herbst jemand auf ein Exemplar im Stadtpark aufmerksam machte. (Im Stadtpark! Ich bin schon mehrere hundert mal daran vorbei gelaufen. Biologin wie sie im Buche steht.) Ein eher kleiner Baum mit eher wenigen Früchten. Aber! Kastanien!

Nun ist (schon) wieder Herbst und so statteten wir dem Baum am Wochenende einen Besuch ab. Unser Stadtpark ist sehr gepflegt und uns war schon vorher klar, dass wir keine Kastanien auf dem Boden finden würden. Aber hier und da waren oben im Geäst kleine Stachelkugeln zu sehen. Wir reckten uns, wir sprangen. Ich sagte ja schon, dass der Baum nicht gross ist, aber er ist dennoch gross genug. Es war kein Rankommen. Also entwickelten wir einen ausgeklügelten Plan. Das Räupchen stieg auf die Schultern ihres Papas, ich dirigierte die beiden an die richtige Stelle, das Kind reckte sich soweit es konnte, schnappte sich ein Blatt und zog damit einen Ast so weit nach unten, dass ich zupacken und ihn halten konnte. Das Räupchen kletterte wieder nach unten, ihr Papa pflückte eine Frucht, einmal auch zwei, und ich liess den Ast wieder nach oben schnellen.

Gleichzeitig war auch ein Fotografierkurs im Park…

Nach getaner Arbeit trugen wir überglücklich 7 Stachelkugeln nach Hause. Aus denen dann, das zeigte sich heute, 8 Kastanien schlüpften.

Da kann der Bastelmarathon beginnen.

Veröffentlicht unter Räupchen, Suomi | Ein Kommentar

Eislaufmutti at its best

Mit dem einen Auge die Eiskunstlauffortschritte der Tochter überwachen und mit dem anderen für den Pedagogikkurs studieren. Und dabei noch den Hintern abfrieren.

Veröffentlicht unter Räupchen | 2 Kommentare