Verständnisprobleme

  • Mama, was heisst „En ymmärrä.“ auf Deutsch?
  • Ich verstehe nicht.
  • Ja, ich auch nicht.
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Schnee ist toll (2)

Und Freunde auch. Lieben Dank an die Mäusefamilie für die Leihgabe!

 

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Schnee ist toll

Und unser Nachbar ist ein Künstler.

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Mehr Wortkreationen

Das „weisse Gras“ war quasi das Erste. Seither formt sich das Räupchen ständig Worte aus ihrem vorhandenen Vokabular wenn sie etwas nicht kennt oder benennen kann. Heute: „Ich möchte gern einen Hängeschlüpfer haben.“ HÄNGESCHLÜPFER??? Ihr glaubt gar nicht was ich mir alles vorgestellt habe. Und wäre wahrscheinlich nie drauf gekommen, aber nach kurzer Erläuterung ihrerseits hatte es der Iso schnell. Und dann haben wir Tränen gelacht (und das arme Kind war beleidigt).

Bild hier entnommen: http://www.peurunka.fi/kylpyla

Kann man’s erkennen?

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Immer wieder Samstags…

Es muss so ein kleines Kind immer wieder völlig aus der Bahn werfen wenn plötzlich alles anders abläuft als die 5 Tage davor. Alternativ muss vielleicht auch die ganze Aufregung der Woche aus Kindergarten, Kindersport, Spielgruppe usw abgelassen werden wenn dann plötzlich Ruhe einkehrt. So oder so sind der Iso und ich Samstags hauptsächlich damit beschäftigt die Augen zu rollen, tief durchzuatmen, Kompromisse zu finden, Kindertränen zu trocken und auf den Sonntag zu warten. Nun ist es ja fast soweit.

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Persönliche Wärmflasche

Die ganze letzte Nacht wurde ich von einem über 39 Grad warmen Kleinkind umklammert. Ursache unbekannt. Immerhin, heute morgen hatte sie schon wieder Kraft jeden zweiten Satz mit „Ich will aber nicht…/Aber ich will gerne…“ zu beginnen.

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„Weisses Gras“

War die Antwort auf meine Frage was es denn im Kindergarten zum Mittagessen gab. Und „Das hat mir aber nicht geschmeckt.“ Ein Blick auf den Online-Essensplan bestätigt meine Vermutung: Krautsalat.

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Ferienende

Heute morgen lief der Alltag wieder an. Noch etwas stockend, es war so herrlich in den letzten 3 Wochen in den Tag hinein zu leben, ohne Wecker und ohne Dinge die dringend erledigt werden müssen. Dennoch, auf dem Weg zur Uni verspürte ich Vorfreude auf die Arbeit. Da war der Urlaub wohl lang genug und auch sonst genau richtig.

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Unterwegs

Wir hatten gerade genug Zeit unsere Taschen auszupacken, die Wäsche zu waschen und wieder einzupacken…

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2011

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
7 - gut, aber es gab schon bessere. 

2. Zugenommen oder abgenommen?
Die üblichen 5 Kilo zu viel.

3. Haare länger oder kürzer?
Gleich.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Weder noch.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Mehr.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Denselben guten.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Als es hier letztens einen Rekordjackpot im Lotto zu knacken galt haben wir auch mal gespielt. Und 13,90 € gewonnen.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Viel weniger, leider.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Fast nichts und auch nichts schlimmes.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Hautgeschichte.

12. Der hirnrissigste Plan?
„Ich schaffe mein Experiment locker in 5 Wochen.“ Ist ja immer dasselbe.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Mit der Gummiregenhose die pitschnasse Rutsche runter.

14. Die teuerste Anschaffung?
Keine Ahnung. Aber die beste Anschaffung war ganz eindeutig der Kindersitz für unsere Fahrräder. Den hätten wir schon viel eher kaufen sollen, aber meine Erinnerungen an „jemanden auf dem Gepäckträger mitnehmen“ waren sehr unangenehm.

15. Das leckerste Essen?
Die Pizza, die Pasta und das Eis in Italien. Hach!

16. Das beeindruckendste Buch?
Das war das Jahr der Zeitschriften. Frankie mag ich besonders. Und kann mir mal jemand erklären warum man die Nido nicht nach Finnland abonnieren kann?

17. Der ergreifendste Film?
Vielleicht sollte man diese Kategorie mal in „Der beste Film“ umbenennen?

18. Die beste CD?
-

19. Das schönste Konzert?
Bei der Weihnachtsfeier im Kindergarten haben uns die Kinder ein Lied vorgesungen :-)

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Ich befürchte mit Mäusen.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Dem Räupchen und dem Iso.

22. Zum ersten Mal getan?
Ein Töpfchen entleert.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Ins Kino gegangen. Kreatives mit meinen Händen.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Den Hickhack um Räupchens Tagesbetreuung.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass ein zweites Räupchen wunderbar wäre. Leider bin ich nicht überzeugend genug.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Einen Roller.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Selbstgenähtes.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Die Stewardess im März: „Welcome to Helsinki!“

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Es war mehr als ein Satz. Aber als ich dem Räupchen vom Weihnachtsmann erzählt habe, das war irgendwie… magisch.

30. Dein Wort des Jahres?
Nusskacker.

31. Dein Unwort des Jahres?
Tagesmutter

32. Dein Lieblingsblog des Jahres?
Wie immer in der Blogroll. Über einen Neuentdeckung habe ich mich besonders gefreut: Little Piece of Pie. Ein Blog aus Australien - von ziemlich genau dort wo wir gewohnt haben. Zum in Erinnerungen schwelgen. Da schreibt eine Frau mit zwei Kleinkindern, die sehr kreativ ist. Und mich daran erinnert hat, dass ich eigentlich auch zwei Hände habe, die gern Kreatives tun. Die Kugelbahn ist eins von vielen grossartigen Dingen dort. Thanks for your gorgeous blog!

33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchem vor vorigen Jahr!
2010, 2009, 2008

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Frohe Weihnachten!

Wir sind in Deutschland und lassen uns verwöhnen…

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Einmal

Das Räupchen macht irgendwie dass mir so vieles wieder einfällt

  • Einmal habe ich den Weihnachtsmann erkannt. Es war meine Tante. Sie hatte sich Watte ins Gesicht gehangen und fragte was ich mir denn gewünscht hätte. Ich habe ewig nichts geantwortet, weil ich die ganze Zeit auf die Watte starren musste und mich gefragt habe was wohl dem richtigen Weihnachtsmann zugestossen ist. Da sie drängte habe ich schliesslich „Skier“ gesagt. Aber die hatte sie nicht.
  • Einmal kam auch der richtige Weihnachtsmann. Ich weiss nicht mehr was ich damals gedacht habe, bin mir aber heute ziemlich sicher, dass es unser Nachbar war. Ein paar Tage zuvor habe ich zusammen mit meiner Mama einen alten Puppenwagen wieder hergerichtet und sie fragte mich ob es nicht schön wäre wenn der Weihnachtsmann eine Puppe für den Wagen bringen würde. Die Idee fand ich nicht so schlecht. Dann kam er also, brachte mir einen Schlitten und oben auf dem Schlitten lag ein grosses Paket. Die Puppe habe ich Susi genannt und sie hatte die seltsamste Frisur, die man sich denken kann. Kurze Locken und an den Seiten lange glatte Haare um Zöpfe zu binden. Ich fand das gut.
  • Einmal bekam ich ein Puppenhaus. Selbst gebaut mit echter Tapete und Lichtschaltern ja sogar mit Garage und Terrasse oben drauf. Ein Traum und ich mag mir gar nicht ausmalen wieviel Arbeit darin gesteckt hat. Damals jedoch sah ich sofort, dass es keine Treppe gab über die die Puppen von einer Etage zur nächsten gehen könnten. „Stellst du dir einfach eine Treppe vor!“ schlug meine Mama vor, aber das war mir nicht recht. So musste sich die Ärmste noch an Heiligabend hinsetzen um mir eine Strickleiter zu stricken. Mit Reisszwecken wurde sie befestigtund DANN war ich’s zufrieden. Sehr sogar.
  • Einmal, ich wusste inzwischen, dass es keinen echten Weihnachstmann gibt, brachte mir der Nikolaus eine Rute. Also mein Papa und meine älteste Schwester befestigten am frühen Nikolausmorgen eine Rute an meinem Bett während ich mich schlafend stellte. An der Rute war ein Drohbrief. Würde ich bis Weihnachten nicht mein Zimmer (=Müllhöhle) aufräumen bekäme ich kein Geschenk. Irgendwie… nahm ich das nicht so ernst. Wie das so ist. Dann kam der Heiligabend, ich war wie immer sehr freudig aufgeregt. Wir kamen ins Wohnzimmer und da standen mächtig viele Geschenke, aber nur eines war für mich. Meine mittlere Schwester (im übrigen der einzige Mensch mit Ordnungssinn in meiner Familie) hatte die Sache boykottiert. Es war ein selbstgebautes Himmelbett für meine Barbie über das ich mich sehr gefreut habe. Dennoch musste ich mich furchtbar anstrengen um nicht zu weinen während meine Schwestern auspackten und auspackten… Irgendwann hatte irgendwer Erbarmen und verwiess mich auf die grossen Kiste unter dem Wohnzimmertisch. Und dann wurde es doch noch so wunderschön wie immer.
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Jetzt glaub ich’s selber

Soeben habe ich einen Zettel an meine Bürotür gehängt. Da steht drauf, dass ich die nächsten 3 Wochen im Urlaub bin. Wow.

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Plusgrade

Absolut unnötig. Noch schlimmer als kein Schnee (im Winter) ist braune Schneesoβe.

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Komm doch, lieber Weihnachtsmann!

Normalerweise wecken wir das Räupchen wochentags gegen 7. Tag für Tag ist das ein mittelschweres Drama: sie zieht sich die Decke über den Kopf und motzt „Licht aus! Geh weg!“. Man versucht es zärtlich, man versucht es streng und man versucht es lustig. 30 Minuten vergehen locker bis das Kind dann endlich schlechtgelaunt am Frühstückstisch sitzt. Normalerweise also.

Dann kamen die Adventskalender. In den ersten Dezembertagen brauchte man beim Weckprozess nur das Wort „Adventskalender“ zu flüstern, schon schnippte das Kind in die Höhe und sprang putzmunter aus dem Bett. Das war schon irgendwie toll. Inzwischen sind wir nun bei Türchen 9. In den letzten Nächten weckte uns das Räupchen ab um 3 in regelmässigen Abständen um „Können wir jetzt aufstehen und die Adventskalender aufmachen?“ zu fragen. Ab um 6 wird sie penetrant. Der Iso erbarmt sich und öffnet alle 3 Kalender mit ihr. „Und jetzt Papas!“. Dann wird Papas Kalender geöffnet. Ich weiss schon was dann kommt und ziehe mir die Decke über den Kopf. “Und jetzt Mamas!“. Und dann  “Maaamaaa! Aufstehen!“. Sie versucht es zärtlich, sie versucht es streng und sie versucht es lustig. Bis ich endlich aufstehe und den vermaledeiten Kalender mit ihr öffne. Hoffentlich ist bald Weihnachten!

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